Gianni Parrotta
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Diskopizzeria (Minimalistic Artist & Label)
    Das Konzeptlabel entstand aus der Idee, extrem deepen und langsamen Sound zu pressen. Unter dem Pseudonym "Diskopizzeria" entstanden so auf dem eigens dafür eingerichteten Sublabel "Diskopizzeria Trax" 3x 10"-Vinyls in weiss und orange - limitiert auf 300 Stück weltweit.
Die Scheiben wurden nicht in den regulären Vertrieb gegeben, sondern per Guerilla-Direktvertrieb verteilt.
Jede Scheibe war innerhalb von wenigen Tagen ausverkauft. Er später brachte Christian Fischer (Mayday 2007) die ersten beiden Diskopizzeria Trax mit Remixen von Rino Cerrone, Marcin Czubala und Justin Berkovi regulär über Neuton auf den freien Markt.
7 Jahre später kann man wohl sagen, dass Diskopizzeria das wohl anspruchsvollste Projekt gewesen ist: Ultrakonsequenter, hypnotisch-deeper Minimaltechno - lange vor dem derzeitigen Minimalhype, wurde damals nicht zuletzt auch mit gewissen Minimal-Produzenten aus Brighton und Kanada verglichen.
Diskopizzeria Trax (Label) (discogs.com)
Diskopizzeria (Artist) (discogs.com)

Gianni Parrotta (Techno)
    Kompromisslos mit ständig präsenter Tendenz zu detroiter Härte und deutlichem Rolandgeruch: Die Philosophie hat sich seit 1993 eigentlich nicht geändert, daher passen wohl große Teile des aktuellen Sets wieder wunderbar zu Hardfloor und Robert-Armani.
Mit ca. 30 Vinylveröffentlichungen auf einem halben Dutzend verschiedener Labels war das "Projekt" Gianni Parrotta zwischen 1997 und 2002 auch als Produzent recht umtriebig - ist aber aus den selben Gründen wie Thunderground (siehe weiter unten) vorerst nicht mehr kreativ aktiv.
Als DJ noch verfügbar und sicher auch immer überraschend. Aber immer noch mit dem geraden Blick auf die Tanzfläche: Tanzbar muss es sein!
Gianni Parrotta (discogs.com)

Hörsturz / Adrenaline Junkie / Ultrasound (Techno)
    Aus heutiger Sicht poppiger und eingängiger, aber teilweise doch sehr brauchbare Ansätze: Die Ultrasound B-Seite ist auch nach 10 Jahren noch aktuell. Alle 3 Pseudonyme wurden nur für jeweils ein einziges Release verwendet: Gute Trax verkaufen sich selbst - nicht über den Namen des Produzenten. Damals hatte ich wohl noch Ideale.
Hörsturz (discogs.com)
Adrenaline Junkie (discogs.com)
UltraSound (discogs.com)

Testo Sterone (Electro/Italodisco)
    Flippig, italienisch, flockiger Ataristyle in grüner Verpackung mit Gay & Gurke auf dem Cover: Aus einigen alten Grooves der ST-Ära entstand die Testo Sterone E.P. auf Beautycase Records - und kletterte glatt in den DMD und RIN-Charts (Dance-Radio Italien).
Testo Sterone (discogs.com)

Thunderground (Label)
    Im Herbst 1996 entstand das erste Label um vor allem eigenes Material in größerer Zahl an den Markt zu bringen.
Bis 2002 erschienen so insgesamt 22 Vinyls mit sehr unterschiedlichem Erfolg: Von 274-Einheiten-Flops (TGR06) bis zu Highlights mit Chartplatzierungen (TGR07) war die Bandbreite weit, insgesamt fanden über 70 Trax von über einem halben Dutzend Artists den Weg hinaus in die Welt.
Und obwohl die Presse durchwegs positiv war - gegen Ende sogar nur noch Höchstwertungen abgab, gibts seit 2002 kein Output mehr. Ganz einfach weil in meinen Augen die Geschichte rund um Techno & Vinyl zu Ende erzählt worden ist.
Sobald es in meinen Augen wieder etwas zu erzählen gibt, wird wieder veröffentlicht - allerdings digital, Vinyl ist (für mich) durch.
Thunderground Records (Label) (discogs.com)




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